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Podiumsdiskussionsrunde der CDU-Blankenese

Die Podiumsdiskussionsteilnehmer von links nach rechts. Prof. Dr. Steinicke, Johann Riekers, Karin Prien und Oliver Wöhler

Voller Saal auf dem Süllberg

Bericht von der vergangenen Podiumsdiskussion am 19. November 2018 auf dem Süllberg

Die Stimmung war gut, man merkte, dass der Moderator und die Referenten einen kurzweiligen Abend vorhatten. 

Gut 80 Gäste aus dem Hamburger Westen und Umland lauschten den beiden Keynotes von Prof. Steinicke, Dozent für Human-Computer Interaktion und Informatik an der Universität Hamburg und Oliver Wöhler, Manager von HTC Vive, einem der Weltmarktführer für Virtuelle Reality Brillen, aufmerksam zu.

Im Anschluss diskutierten wir mit der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Karin Prien, über die neuen Technologien und deren Einsatzmöglichkeiten an den Schulen.

Frage an Karin Prien:

Was muss getan werden, damit Lehrkräfte in der Fläche in die Lage versetzt werden, digitale Lernformen gewinnbringend im Unterricht einzusetzen?

„Der kontinuierlicher Ausbau von Breitband und WLAN an den Schulen. Die Aus- und Weiterbildung in Informatik für die Lehramtsstudenten ist für die Politik enorm wichtig und wird konsequent vorangetrieben.“

Frage an Karin Prien:

Inwieweit sind digitale Lernformen geeignet der Heterogenität von Lerngruppen zu begegnen? Können sie zur Chancengerechtigkeit beitragen?

Die digitalen Möglichkeiten sind ein Baustein, um das Wissen zu vermitteln, um lernen mit Begeisterung voranzutreiben. 

Frage an Oliver Wöhler:

Wird VR und später vor allem AR eine ähnlich große Auswirkung auf unsere Gesellschaft haben, wie es das Internet oder das Smartphone hatte?

„Mit dem neuen 5G Netz wird die Technik 100 mal so schnell sein, wie ein herkömmliches 3G Netz, das revolutioniert die Nutzung von virtuell Reality.“

Frage an Prof. Steinicke: 

Können wir durch die neuen Möglichkeiten, Entfernungen/ Räume überbrücken? Wird Bildung damit für mehr Menschen möglich. 

„Die Universität der Zukunft wird von den Studenten vor Ort entschieden, welche Vorlesung sie in einem virtuellen Raum erleben wollen ohne ihren Wohnort zu verlassen zu müssen. Diese Megatrends werden wir uns nicht verschließen können.“

Fazit: Schule als Ort des Lernens

Das Thema Bildung ist nicht nur auf Deutsch, Mathe oder Naturwissenschaften begrenzt, sondern betrifft auch viele soziale Aspekte, die eine zunehmende gesellschaftliche Relevanz haben. Schule sollte ein Ort des Lernens sein in jedweder Form.

„Deutschland braucht mehr digitale Lösungen, und gerade die Weiterbildung wird ein Erfolgsschlüssel für den digitalen Wandel sein“ 

Generalsekretärin Frau Kramp-Karrenbauer

Die Union plant eine von Künstlicher Intelligenz gesteuerte Weiterbildungsplattform für drei Milliarden Euro jährlich. Sie soll möglichst viele Angebote zertifizieren und bündeln – Bürger sollen für die erfolgreiche Teilnahme an Kursen Geldprämien erhalten, Anbieter je nach Nutzung und Relevanz ihrer Programme entlohnt werden. Als Baustein der angekündigten nationalen Weiterbildungsstrategie der Großen Koalition soll „Milla“ – „modulares interaktives lebensbegleitendes Lernen für alle.

Podiumsdiskussionsrunde am 19. November 2018 um 19.30 Uhr

Digitalisierung, wie wollen wir in der Zukunft lernen?

 

Anmeldung bei: Johann.riekers@cduhamburg.de

Eintritt: 10,00 Euro als Umlage

Diskutieren Sie mit folgenden Protagonisten:

•Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schleswig-Holstein.

•Prof. Dr. Steinicke von der Universität Hamburg. Er ist Mitglied im Präsidium und ein ausgewiesener Experte in der Mensch- Computer Interaktion bzw. in Fragen die Digitalisierung an der Hamburger Universität https://youtu.be/rhRdjNB1_VE.

•Oliver Wöhler, Manager von HTC. Hersteller und Spezialist von Tablets, Mobilphone, (VR) Virtual-Reality-Brillen und (AR) Augmented Reality.

Prof. Dr. Steinicke und Oliver Wöhler werden jeweils rd. 20 min Vortrag halten. Im Anschluss werden wir eine Podiumsdiskussion darüber führen.

Moderiert von Johann Riekers, Ortsvorsitzender der CDU-Blankenese

Gemütliches Beisammensein zählt auch zur Partei

Der neue Ortsvorstand der CDU in Blankenese

 

Namen von links nach rechts 

Daniel van Rechtern, Schriftführer, Thomas Schmitz, Mitgliederbeauftragter, Valda Viskantas, Schatzmeister, Nicolai Livonius, Stellvertreter, Karin Prien, Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft in SH, Clemens Reus, Stellvertreter, Julia Eckard, Stellvertreterin und Johann Riekers, Vorsitzender des Vorstandes der CDU-Blankenese. 

FÜNF FRAGEN AN … in der Ausgabe vom Klönschnack 


Johann Riekers

Johann Riekers
Johann-Heinrich Riekers

Der neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Blankenese heißt Johann Riekers. Der 48-jährige Bankkaufmann gehört seit 2002 der CDU an. Ehrenamtlich ist er in Stiftungen und Hospizen aktiv.

Herr Riekers, welches sind Ihre vorrangigen Ziele in der CDU Blankenese?

Unser Dorf soll für die Blankeneserinnen und Blankeneser attraktiver werden. Damit meine ich insbesondere: Der Blankeneser Marktplatz muss sauber und ordentlich für alle Beteiligten in den kommenden Monaten fertiggestellt werden. Die Pflege der öffentlichen Grünflächen und Beseitigung von unschönen Graffitis. Die Verbesserung der mobilen Netzabdeckung und ein freies WLAN im Ortskern für alle kostenlos zugänglich. Die Treppe zur Schule Kahlkamp unter Hinzufügung einer Fahrradrinne erneuern. Weitere Möglichkeiten prüfen, wo eine Fahrradrinne angesetzt werden kann.

Wo steht die CDU des Hamburger Westens?

Wir stehen in einem Umbruch. Die Menschen wollen mitbestimmen und gestalten. Diese Chance müssen wir wahrnehmen und handeln.

Wie stehen die Chancen der Hamburger CDU nach dem Wechsel von Olaf Scholz nach Berlin?

Die Hamburger haben es Olaf Scholz übel genommen, dass er sie zum G20 Gipfel im Stich gelassen hat.

Zu uns kommen immer häufiger Menschen in meinem Alter, die privat und in der Wirtschaft erfolgreich sind. Sie sind motiviert und wollen Verantwortung übernehmen, denn verwalten allein genügt nicht; die Hamburger wollen wissen, wie sie in der Zukunft leben können. Die Chancen stehen also besser denn je.

Was sind Ihre persönlichen Ziele?

40 Prozent plus X, das ist unser Beitrag, damit wir 2020 wieder in der Bürgerschaft Regierungsverantwortung übernehmen können.

Wie stehen Sie zur AfD?

Eine Protestpartei, die nur auf Populismus aus ist, ist für mich keine ernstzunehmender Verhandlungspartnerin.

Mit besten Grüßen

ihr

Johann-Heinrich Riekers